Die schlechtesten Passwörter des Jahres

Nachdem wir gestern bereits einen kleinen Amazon Jahresrückblick hatten geht es heute um Passwörter, die sich auch dieses Jahr als besonders unsicher erwiesen haben. Wenn du eines der Passwörter auf der Liste wiedererkennst sollten die Alarmglocken schrillen. Denn dann ist dein Passwort alles andere als sicher und können leicht geknackt werden.

Die Macher des Passwort-Managers TeamsID haben pünktlich zum Jahresabschluss eine Liste mit den 100 schlechtesten Passwörtern veröffentlicht. Was sie zu so schlechten Passwörtern macht ist ihre Einfachheit. Es benötigt nicht viele Versuche, um einfache Passwörter, die nur aus Zahlen oder Buchstaben bestehen zu knacken.

Die Passwörter

1123456
2password
3123456789
412345678
512345
6111111
71234567
8sunshine
9qwerty
10 iloveyou
11 princess
12 admin
13 welcome
14 666666
15abc123
16 football
17 123123
18 monkey
19 654321
20!@$%^&*
21 charlie
22 aa123456
23 donald
24 password1
25qwerty123
26 zxcvbnm
27 121212
28 bailey
29 freedom
30shadow
31 passw0rd
32 baseball
33 buster
34daniel
35 hannah
36 thomas
37 summer
38 george
39 harley
40 222222
41 jessica
42 ginger
43 letmein
44 abcdef
45 solo
46jordan
4755555
48tigger
49 joshua
50pepper
51sophie
521234
53robert
54matthew
5512341234
56andrew
57lakers
58andrea
591qaz2wsx
60starwars
61ferrari
62cheese
63computer
64corvette
65mercedes
66blahblah
67maverick
68hello
69nicole
70hunter
711989
72amanda
731990
74jennifer
75banana
76chelsea
77ranger
781991
79trustno1
80merlin
81cookie
82ashley
83bandit
84killer
85aaaaaa
861q2w3e
87zaq1zaq1
88test
89hockey
90dallas
91whatever
92admin123
93pussy
94liverpool
95querty
96william
97soccer
98london
991992
100 biteme

Tipps für sichere Passwörter

Dein Passwort sollte niemals aus Wörtern bestehen, sondern eher aus beliebigen Kombinationen aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Je ausgefallener und länger dein Passwort ist, desto schwerer lässt es sich auch knacken. Wechsel außerdem regelmäßig deine Passwörter. Ein weiterer Fehler, den viele begehen ist, dass ein Passwort für nahezu alle Dienste verwendet wird. Das kann sehr schnell nach hinten losgehen, da Betrüger nur ein Passwort zu knacken brauchen, um Zugang zu allen Diensten zu bekommen, bei denen man angemeldet ist. Besonders empfindliche Passwörter wie bei Banking- oder Mailzugängen sollten nur dort verwendet werden und auch regelmäßig geändert werden. Außerdem solltest du wo immer es geht die Zwei-Schritt-Authentifizierung aktivieren. Dann wird nicht nur ein Passwort für den Login benötigt, sondern du erhältst auch eine SMS mit einem PIN, der zusätzlich benötigt wird, um die Identität zu bestätigen.Weitere Tipps für den richtigen Umgang mit PAsswörtern findest du auch auf der Homepage des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik.

Wenn du dein aktuelles Passwort testen möchtest kannst du das auf der Webseite wiesicheristmeinpasswort.de anzeigen lassen. Gib einfach auf der Seite ein Passwort ein und erfahre, wie sicher es ist. Dort wird auch direkt angezeigt, wie lange es wohl ungefähr dauern würde, das Passwort zu knacken. So etwas wie das absolut sichere Passwort gibt es nämlich nicht. Durch möglichst einzigartige und vielfältige Kombinationen kann jedoch die Zeit die man für das Knacken braucht so weit gesteigert werden, dass es faktisch unmöglich ist, das Passwort herauszufinden. Im Internet gibt es auch eine Vielzahl an Generatoren für sichere Passwörter. Allerdings ist es quasi unmöglich, sich solche generierten Passwörter zu merken. Dafür gibt es Passwort-Manager wie KeePass. KeePass ist OpenSource, kann also kostenfrei heruntergeladen und genutzt werden. Dort werden die Passwörter in einer verschlüsselten Datenbank gesichert. Diese wird mit einem Masterpasswort gesichert. Statt für jeden Dienst muss man sich also nur noch ein Masterpasswort merken.