Das bringt uns das Jahr 2019

Das Jahr ist beendet, ein neues hat begonnen. Was dir das Jahr bringen wird weiß ich leider auch nicht, feststeht aber schon jetzt, dass es einige Veränderungen in verschiedensten Lebensbereichen geben wird. Einige dieser Änderungen werden dich eher weniger betreffen, mit anderen könntest du jeden Tag konfrontiert werden. Hier unsere Übersicht der schon feststehenden Änderungen, die das Internet betreffen.

Änderungen beim (Online-)Shopping

Bereits seit gestern, also dem 01.01. ist ein neues Verpackungsgesetzt in Kraft. Ziel soll die weitere Verminderung von Müll sowie die Förderung von Recycling sein. Als Kunde wirst du kaum etwas davon mitbekommen. Außer, dass Händler jetzt darüber informieren müssen, ob ihre Artikel in Einweg- oder Mehrwegverpackungen verkauft werden. Außerdem werden für einige bisher pfandfreie Behälter von Molken oder Fruchtnektaren künftig auch 25 Cent Pfand erhoben.

Wer online verkauft hat durch das Gesetz aber künftig auf noch mehr Sachen zu achten. So kann es beispielsweise sein, dass der Händler sich registrieren lassen muss und künftig Lizenzgebühren für in Umlauf gebrachte Verpackungen zahlen muss. Dafür existiert ein öffentliches Register. Es kann beispielsweise auch danach gesucht werden, ob Mitbewerber sich ordnungsgemäß angemeldet haben. Kritiker befürchten bereits eine neue Abmahnwelle. Eine genauere Beschreibung der neuen Pflichten für Online-Händler findest du beispielsweise hier: internetworld.de  

Außerdem könnten bald zahlreiche chinesische Billigangebote von Amazon und Co verschwinden. Denn künftig haften Marktplatzbetreiber für ihre Händler. Verkauft ein chinesischer Händler auf Amazon, ohne dabei die deutsche Umsatzsteuer ordnungsgemäß abzuführen, kann Amazon dafür künftig in Haftung genommen werden.  Von der Haftung ausgenommen sind Marktplatzbetreiber, die sich von ihren Händlern einen Nachweis der ordnungsgemäßen Anmeldung vorlegen lassen.

Änderungen beim Online-Banking

Auch beim Online-Banking ändert sich etwas. Auch wenn die Zahl der Nutzer immer geringer wurde gab es sie noch. Ab diesem Jahr jedoch wird die klassische iTAN-Liste abgeschafft. Grund sind verschärfte Sicherheitsanforderungen der zweiten europäischen Zahlungsdienste-Richtlinie. Gültig wird die Änderung aber erst ab 14. September des Jahres.

Werbung bei WhatsApp

Die Gründer versprachen damals, ihr Dienst bleibe für immer werbefrei. Jetzt allerdings gehört WhatsApp zu Facebook und dort interessieren scheinbar nur die Zahlen. Denn WhatsApp wird künftig Werbung enthalten. Betroffen sein sollen zumindest fürs Erste die Storys von Freunden, die man sich anschauen kann. Bisher verhinderte wohl eine Klausel im Kaufvertrag, auf welche die beiden Gründer bestanden, dass es zu Werbeeinblendungen kam. Wenn euch das stört habt ihr noch bis Februar Zeit, euch eine werbefreie Alternative zu suchen.

PS: Wer wirklich eine Alternative sucht sollte sich Threema mal anschauen. Ist nicht kostenlos aber dafür günstig, werbefrei, anonym, verschlüsselt und sicher.

Neue Preise fürs Roaming

Wo wir gerade beim Smartphone sind: Das Telefonieren wird günstiger. Zumindest ins EU-Ausland. Die Kosten für solche Gespräche werden bald bei 19 Cent je Minute gedeckelt. Das gilt sowohl für Telefonate vom Festnetz als auch aus dem Mobilfunknetz. So viel hat in meiner Jugend noch eine SMS gekostet. Die sollen dann übrigens nur noch maximal sechs Cent kosten. In Kraft treten sollen die neuen Preisgrenzen bereits im Mai.

Wo wir gerade beim Smartphone sind: Das Telefonieren wird günstiger. Zumindest ins EU-Ausland. Die Kosten für solche Gespräche werden bald bei 19 Cent je Minute gedeckelt. Das gilt sowohl für Telefonate vom Festnetz als auch aus dem Mobilfunknetz. So viel hat in meiner Jugend noch eine SMS gekostet. Die sollen dann übrigens nur noch maximal sechs Cent kosten. In Kraft treten sollen die neuen Preisgrenzen bereits im Mai.

Was sonst erwartet uns?

Mal schauen, was sonst noch auf uns zu kommt. Autonomes Fahren, Künstliche Intelligenz, die neuen Konsolengenerationen könnten angekündigt werden und mit Sicherheit wird es wieder jede Menge neuer Apps, Dienste und Technologien geben, die uns das Leben leichter oder zumindest schöner machen sollen. Auch wie es mit den Kryptowährungen weitergeht, die 2018 massiv an Wert verloren haben, bleibt spannend. Einige Analysten erwarten, dass sich die Kurse der Kryptowährungen im aktuellen Jahr wieder stabilisieren werden.

Ansonsten erwarten uns neue Fahrverbote, ein paar Wahlen stehen an, der Mindestlohn steigt und der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung sinkt. Für das Online-Marketing erwarten Experten hingegen, dass Amazon den Wettbewerbern Facebook und Google weiter Marktanteile in der Onlinewerbung abluchsen wird. Viele Experten erwarten außerdem, dass die Umsätze für Abomodelle weiterhin wachsen werden, auf Kosten der Werbeumsätze. Viele Kunden wollen heutzutage Exklusivität und Werbefreiheit und sind auch bereit, dafür zu zahlen.