PS5-Leaks: PlayStation 5 endlich mit Abwärtskompatibilität?

Das Problem kennen die Fans der Playstation schon ewig. Anfangs ging es noch problemlos, selbst bei der Playstation 3 konnte man die Spiele Vorgängerkonsole anfangs noch zocken. Ein späteres Firmwareupdate allerdings stoß viele Zocker vor den Kopf, denn plötzlich gab es keine Abwärtskompatibilität nicht mehr. Zumindest nicht für die Playstation 2 Spiele. Spiele der ersten Playstation konnten zumindest noch gespielt werden.

Nicht wenige Gamer haben Spiele doppelt, weil sie sie sich erst für die PS3 und dann noch einmal für die PS4 gekauft haben. Allerdings könnte das bald vorbei sein. Denn nun wurde ein Patent eingereicht, welches sich um Probleme beim Emulieren von Software anderer Plattformen und das Vortäuschen anderer CPU-Spezifikationen dreht. Als Entwickler wird Mark Cerny genannt, der auch als „Vater der PS4“ gilt.

Endlich keine Spiele mehr doppelt kaufen

Zwar wird in dem Patent keine Lösung für das Problem genannt, für Fans und Analysten ist es aber ein deutlicher Hinweis, dass es in der PS5 Abwärtskompatibilität geben wird. Denn in dem Patent dreht es sich ausdrücklich um das Emulieren und nicht das Streamen von Spielen. Schon beim Release der PS3 erntete Sony Kritik für das fehlende Feature. Analysten glauben auch an eine Abwärtskompatibilität, da Microsofts XBOX One diese bietet und Microsoft sehr offen damit wirbt. Es ist naheliegend, dass man Hauptkonkurrent Microsoft und der XBOX in Nichts nachstehen will.

Außerdem wurden von der PS4 bis zum Ende des letzten Jahres fast 92 Millionen Exemplare verkauft und das Playstation Network verfügt über mehr als 90 Millionen zahlende Kunden. All diesen Kunden will man den Umstieg auf die neueste Konsole vermutlich möglichst einfach machen. Schließlich will man keine zahlenden Kunden vergraulen. Außerdem dürften die Leistungsunterschiede zwischen PS4 und PS5 für viele Durchschnittsnutzer nur von geringem Stellenwert sein, weshalb ein Neukauf von Spielen für viele Zocker sicherlich ausfällt. Um diese Kunden dennoch zu erhalten und die Community groß zu halten wäre ein solcher Schritt von Sony sicherlich sinnvoll. Mir persönlich wü+rde ein Umstieg auch deutlich einfacher fallen, wenn all meine PS4 Spiele dann nicht wertlos werden. Denn der Vorgänger der jeweiligen Konsolengeneration hat sich für mich mit dem Erscheinen der aktuellen Version meistens erledigt. Und ich kenne auch nur wenige, die nach Erscheinen einer Konsole noch viel den Vorgänger gespielt haben. Wie seht ihr das, schreibt es in die Kommentare!