PizzaHut Venezuela akzeptiert Kryptowährungen

Erst gestern habe ich darüber berichtet, dass es einigen Analysten noch an reellen Einsatzmöglichkeiten fehlt. Heute nun wurde bekannt, dass Pizza Hut künftig Kryptowährungen akzeptieren möchte. Jedenfalls im von der Hyperinflation gebeutelten Venezuela. 

Hintergrund ist eine Kooperation des Cryptop-Dienstleisters CryptoBuyer aus Panama mit dem venezuelanischen Unternehmen Mega Soft, einem Zahlungsdienstleister. Dadurch gibt es in Venezuela künftig über 20.000 Geschäfte und Unternehmen, bei denen man in Coins zahlen kann. Das größte und bekannteste davon dürfte Pizza Hut sein. Bezahlt werden kann dort bald auch mit Bitcoin, Litecoin, Dash, Binance Coin, Binance USD, Ether, Tether, Dai und XPT, einem firmeneigenem Token. 

Damit zeigt sich einmal mehr, dass Krisen und eine unsichere Wirtschaft für Coins durchaus positiv sein können. Denn während die veneuzelanische Währung ihren Wert durch die Hyperinflation verlor blieb der Bitcoin und andere Kryptos wertstabil. Viele Venezuelaner kauften sich deshalb Coins, in der Hoffnung, so dem Verlust durch die Inflation zu entgehen. 

Am Ende könnten sie dafür sogar belohnt werden. Denn aktuell klettert der Bitcoin wieder unaufhörlich. Aktuell liegt er bei 19.100 Dollar und damit knapp 1.000 Dollar höher als gestern noch. Jetzt kommt es darauf an, ob er diesen Kurs halten kann und das Allzeithoch durchbricht oder, ob es eine Trendwende gibt und der Kurs wieder sinkt, ehe er sich stabilisiert.